Glaube und Kunst kommen für die Mezzosopranistin Uta Runne in den "Biblischen Liedern" von Antonín Dvořák zusammen. Sie hat die letzten Jahre damit zugebracht, den zehnteiligen Liederzyklus mit anderen Kunstgattungen zu kombinieren, um seine Botschaft von Exil und Heimatfindung, Verzweiflung und Hoffnung facettenreich darzustellen.

 

Zunächst wurden zwei der Lieder in Kurzfilmen von der Regisseurin Dorothee Frauenlob interpretiert. Im Jahr 2019 hat der israelische Filmemacher Yaron Sokolov von The Limelight Collective den Auftrag erhalten, einen dritten Film für Lied Nummer sieben, "An den Wassern zu Babylon", zu drehen. Dieses Lied wurde in dem Film von Shaw Coleman tänzerisch begleitet.

 

Ziel des Projekts ist es, durch die Kombination von Gesang, Musik, Tanz und visuellen Medien die jahrtausendealten Texte der Psalmen einem modernen Publikum ganz neu zugänglich zu machen.


Bei der Aufführung von "An den Wassern zu Babylon" am 18.09.2021 wurde der 2019 entstandene Kurzfilm das erste Mal öffentlich gezeigt. Der Film wurde zusammen mit den anderen neun "Biblischen Liedern" von Antonín Dvořák präsentiert. Uta Runne hat live gesungen, Christian Radelhof hat sie am Klavier begleitet und Shaw Coleman hat den Liedzyklus tänzerisch interpretiert. 

 

Premiere: 18.09.2021

Musik: Antonín Dvořák

Gesang: Uta Runne

Tanz und Regie: Shaw Coleman

Klavier: Christian Radelhof

Filme: Dorothee Frauenlob, Yaron Sokolov


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